Auf den folgenden Seiten erhalten Sie ausführliche Informationen zu abgeschlossenen Projekten und Förderungen des RKW Bayern e.V. Sprechen Sie uns an!

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Beratung Energieeffizienz

 

Nicht erst seit der Einläutung des Atomausstiegs durch die Bundesregierung ist klar: Das Zeitalter billiger Energie ist vorbei. Denn die Verknappung fossiler Energieträger sowie eine erhöhte Nachfrage nach Erdöl und Gas aus aufstrebenden Schwellenländern führen ganz ohne Eingreifen der Politik zu dauerhaft höheren Preisen. Ein zielgerichteter und sparsamer Einsatz von Energie wird so für immer mehr Unternehmen zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Die Komplexität dieser Aufgabe ist nicht nur angesichts stetiger technischer Innovationen, sondern auch aufgrund eines Dschungels aus Förderprogrammen, steuerlichen Anreizen und gesetzlichen Vorgaben enorm.

Gesetzliche Vorgaben und Entwicklungen

Mit einer novellierten Fassung des Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) setzt Deutschland die Vorgaben der EU-Energieeffizienzrichtlinie um. Unternehmen, die größer als 250 Mitarbeiter sind oder/und mehr als 50 Mio € Umsatz erzielen und einen Jahresbilanzwert von 43 Mio. Euro überschreiten, werden zur Durchführung eines Energieaudits nach der Norm DIN EN 16247-1 bis spätestens 05.12.2015 verpflichtet. Auch betroffen sind Betriebe, an denen Körperschaften des öffentlichen Rechts zu mindestens 25% beteiligt sind. Alternativ zum Energieaudit wird ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 sowie ein Umweltmanagementsystem im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 (EMAS) anerkannt. Unter die Regelung fallen nicht nur produzierende Betriebe, sondern auch der Dienstleistungssektor sowie viele öffentliche Einrichtungen wie Altenheime, Museen, Schwimmbäder, Theater und Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Ausgenommen sind Einrichtungen mit hoheitlichem Charakter. Wir vom RKW Bayern unterstützen Sie bei der Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen und geben Ihnen Hilfestellung bei der Auswahl der für Sie passenden Lösung.

Unsere Erfahrung

Stets auf der Höhe aktueller ökonomischer Entwicklungen befassen wir vom RKW Bayern uns seit Jahren intensiv mit Energieeffizienz. Im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts Energieeffizienz Impulsgespräche konnten wir bis 2014 allein in Bayern rund 800 Betriebe individuell bei der Steigerung der Energieeffizienz sowie bei der gezielten Nutzung von Förderprogrammen unterstützen.

Kontakt

Sie wollen die Energieeffizienz in Ihrem Betrieb gemeinsam mit dem RKW steigern? Sie haben Fragen zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen? Sie sind auf der Suche nach der für Sie passenden Lösung zur Erfüllung der rechtlichen Vorgaben? Wir unterstützen Sie gerne!

Produktionsbezogene Nachhaltigkeitskompetenz

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Ziel von ProNaK (Produktionsbezogene Nachhaltigkeitskompetenz) ist es, das mitarbeiterbasierte Potenzial zur Energie und Klimagaseinsparung in der produzierenden Industrie zu erschließen.

Die Zielgruppe des Vorhabens sind produktionsnahe Mitarbeiter/innen in produzierenden Betrieben, insbesondere in facharbeitsintensiven Branchen (z. B. Maschinenbau, Elektroindustrie, Automobilzulieferer). Die Umsetzung der Maßnahmen, ihre Wirkungsevaluierung und ihr Transfer werden interdisziplinär begleitet durch die ingenieurwissenschaftliche, arbeitssoziologische, sozialwissenschaftliche Expertise von vier Instituten (ISF München, GAB München, TU Chemnitz und Universität Hohenheim). Das RKW Kompetenzzentrum erprobt zusammen mit der RKW Nord GmbH und dem RKW Bayern e.V. die im Rahmen von ProNaK entwickelte Methodik in ausgewählten KMU und passt sie für diese Zielgruppe an.

Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:

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Weiterführende Links

http://www.nachhaltigkeitskompetenz.de

 

im RKW e.V. als unverzichtbarer Partner für die Kultur- und Kreativwirtschaft


kuk - Leitung des Regionalbüro Bayern

Die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft zu steigern – das war der Kerngedanke der Bundesregierung, als sie 2007 die gleichnamige Initiative gegründet und zwei Jahre später das RKW in Eschborn mit dem Aufbau des Kompetenzzentrums und seiner Regionalbüros beauftragte. RKW Bayern hat es zusammen mit dem regionalen Ansprechpartner Jürgen Enninger geschafft die Bundesstrukturen in Landes- und Kommunalestrukturen zu überführen! Aufgebaut wurde das Regionalbüro in Bayern von Jürgen Enninger.

Er leitete knapp fünf Jahre lang das Regionalbüro als Bundesbeauftragter für Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern.

Dass die Kultur- und Kreativwirtschaft eine vielfältige Branche ist wissen die Meisten, dass sie zu den wichtigen deutschen Wirtschaftsbranchen gehört vermuten dagegen die Wenigsten. Allein im Jahr 2010 erzielte die Branche schätzungsweise einen Umsatz von über 137 Milliarden Euro. Über 244.000 Unternehmen mit knapp einer Million Erwerbstätigen sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Außerdem ist die Quote der Selbständigen mit 28 Prozent (in 2008) außergewöhnlich hoch.

Die Entwicklung erscheint positiv, dennoch steht die Branche vor vielfältigen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, wie beispielsweise Digitalisierung und Globalisierung. Genau an diesem Punkt setzt das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft an. Das RKW war mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft von 2009 bis  2014 Träger dieser Aktivität und bietet sowohl inhaltlich als auch infrastrukturell einen hilfreichen Boden für die Umsetzung eines solchen Projektes. Der Kultur- und Kreativwirtschaft soll zum einen ein „Gesicht" gegeben werden, zum anderen werden Kulturunternehmen beispielweise in der unternehmerischen Professionalisierung unterstützt. Die Wettbewerbsfähigkeit der 11 Teilbranchen soll dadurch gesteigert werden. Diese 11 Teilbranchen sind:

  • Architekturmarkt
  • Buchmarkt
  • Designwirtschaft
  • Filmwirtschaft Kunstmarkt
  • Markt für darstellende Künste
  • Musikwirtschaft
  • Pressemarkt
  • Rundfunkwirtschaft
  • Software-/Games-Industrie
  • Werbemarkt

Weitere Informationen zum Projekt sowie die Ansprechpartner in den Regionen sind zu finden unter: www.kultur-kreativ-wirtschaft.de